Julia Heinecke Kontakt

Schneesturz

Der Fall des Königenhofs

Sechs Männer sitzen an einem Winterabend im Jahr 1844 in der Stube des Königenhofs beisammen und spielen Karten. Die Frauen und Kinder sind schon zu Bett gegangen. Draußen stürmt es. Tauwetter.

Gegen 23 Uhr vernimmt die Nachbarin ein „Schausen“, doch denkt sie sich nicht viel dabei. Als sie am nächsten Morgen sieht, dass ihre Söhne vom Kartenspielen nicht zurückgekehrt sind, macht sie eine grausige Entdeckung: Der Königenhof ist verschwunden, von einer Lawine verschüttet. Wo sind seine Bewohner? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Julia Heinecke füllt die spärlichen Fakten, die über das Unglück und über das Leben im Schwarzwald in der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt sind, mit Leben, gibt den Ereignissen, die letztlich auf die Katastrophe hinauslaufen, Gesicht und Stimme. [...]

In die gesellige Stimmung schleicht sich der ein oder andere Misston ein, der Alkohol tut sein Übriges – Vorboten der Katastrophe? Der Leser weiß von Anfang an, dass sie kommt, aber auf die zerstörerische Kraft der Schneemassen, die die ahnungslosen Bewohner des Königenhofs treffen, und den Überlebenskampf der Verschütteten ist er nicht vorbereitet.

Die Geschehnisse um die Unglücksnacht und der folgenden Tage nimmt im Roman breiten Raum ein. Schreckliche Szenen spielen sich ab. [...] Erzählt wird dies sehr eindrücklich, aber ohne falsches Pathos. WOM, 21.4.2021

Schneesturz

Der Fall des Königenhofs
Historischer Roman aus dem Schwarzwald

Nach einer wahren Begebenheit

Gmeiner Verlag
Meßkirch
Erscheinungsjahr 2021
ISBN 978-3-8392-2855-5
Klappbroschur, 251 Seiten
14 Euro

Bestellen

Stimmen zu Schneesturz

Kalter Nebel

Kalter Nebel

Widerstand am Kaiserstuhl

Südbaden Mitte der 1970er-Jahre. Im kleinen Ort Wyhl am Kaiserstuhl soll ein riesiges Atomkraft gebaut werden. Hannelore und ihr Mann Karl sind entsetzt. Gemeinsam mit ihrer Nichte Klara, Studentin in Freiburg, schließen sie sich dem Widerstand an.

Bald ist das ganze Dorf in Befürworter und Gegner gespalten. Winzer und Bauern fürchten um ihre Existenzgrundlage und ihre Heimat. Als der Bau ohne Rücksicht auf ausstehende Gerichtsentscheidungen beginnt, bleibt den protestierenden Kaiserstühlern nur ein letztes Mittel: die Bauplatzbesetzung.

Julia Heineckes Buch ist eine Hommage an die Kaiserstühler und ihren Einsatz für die Zukunft – ein Buch für alle, die dabei waren, für jene, die wissen wollen, wie es war, und eine Inspiration für heutige Widerständler. Der Sonntag, 29.9.19

Das fiktionale Handlungsgeflecht der Romanfiguren basiert auf gründlichen Recherchen der tatsächlichen Abläufe. [...] Diese wichtigen Reminiszenzen an den in dieser Form einmaligen Volkswiderstand, der den Anstoß für die gesamte folgende Umweltbewegung gegeben hat, in einer sauber recherchierten und lustvoll lesbaren Form am Leben gehalten zu haben, ist das wesentliche Verdienst dieses Buches. Badische Zeitung (Kirchzarten), 8.2.2020

Der Widerstand gegen das geplante Atomkraftwerk in Whyl hat längst Legendenstatus. Die erfolgreiche Bauplatzbesetzung Ende Februar 1975 [...] war ein identitätsstiftendes Erlebnis mit weitreichenden gesellschaftlichen Folgen. Vor einem halben Jahr erschien ein Roman von Julia Heinecke mit dem Titel "Kalter Nebel", der den Widerstand in Form einer Familiengeschichte lebendig, spannend und atmosphärisch dicht nacherzählt. Badische Zeitung (Waldkirch), 10.2.2020

Kalter Nebel

Widerstand am Kaiserstuhl
Roman


Badischer Landwirtschafts-Verlag
Freiburg
Erscheinungsjahr 2019
ISBN 978-3-9818089-6-4
Hardcover, 304 Seiten
15,80 Euro


Bestellen

Stimmen zu Kalter Nebel

Kalte Herzen

Kalte Herzen

Eine Magd im Schwarzwald

Südbaden 1952. Als die 18-jährige Sekretärin Irmi aus Freiburg unverheiratet schwanger wird, wirft ihr Vater sie aus dem Haus. Mithilfe ihres Bruders Miggi findet sie im Schwarzwald Unterschlupf auf dem Nonnenfeldhof und arbeitet dort als Magd.

Der technische Fortschritt hält allmählich Einzug und bringt Erleichterungen bei der schweren Arbeit auf Feld und Hof. Doch der Krieg hat seine unauslöschlichen Spuren bei den Bewohnern hinterlassen. Immer wieder kommt es zu Konflikten, besonders zwischen Irmi und Jungbäuerin Maria. In ihrer Notlage als ledige Mutter sucht Irmi nach einem Ausweg.

Dann kommt die Fasnacht, ein paar Gläser Wein, ein zärtlicher Moment, kaum weiß Irmi, wie ihr geschieht. Und nach vier Wochen der Schreck: Sie ist schwanger, mit einem Bastard. Hast du denn keine Ehre im Leib?, ruft der Vater und schlägt sie ins Gesicht. Irmi geht. Nur wohin? [...] In einer schlichten Sprache, die behutsam den Ton der Zeit aufnimmt, erzählt Heinecke stimmungsvoll und präzise aus wechselnden Perspektiven von der harten Arbeit auf dem Bauernhof. Der Sonntag, 3.6.2018

Kalte Herzen ist ein teils rührendes Dokument der Zeitgeschichte. Es zeigt zum einen, wie damals mit diesem Tabuthema umgegangen worden ist, wie ungnädig die Frauen behandelt wurden. Es schildert aber auch, wie das harte Leben auf den Schwarzwaldhöfen in den 1950er Jahren war und wie es sich veränderte, als die Melkmaschine Einzug hielt, als das Telefon kam, als Schlepper und Ladewagen die Heuernte schneller und leichter machten und als die Touristen den Schwarzwald entdeckten.
Heinecke hat für ihr zweites Buch gut recherchiert, Land und Leute anschaulich beschrieben. Und für Frauen wie Irmi, die junge ledige Mutter aus der Stadt, hat sie im Schwarzwald eine Zukunft gefunden. Jedenfalls im Roman. Badische Zeitung, 6.8.2018

Kalte Herzen

Eine Magd im Schwarzwald
Roman

Badischer Landwirtschaftsverlag
Freiburg
Erscheinungsjahr 2018
3. Auflage 2020
ISBN 978-3-9818089-3-3
Hardcover, 312 Seiten
14,80 Euro


Bestellen

Stimmen zu Kalte Herzen

Kalte Herzen

Kalte Weide

Ein Hirtenbub im Schwarzwald

Südbaden Anfang der 1940er-Jahre: Weil die Lebensmittelversorgung in Freiburg immer schwieriger wird, entschließen sich Miggis Eltern, ihren ältesten Sohn als Hirtenbuben in den Schwarzwald zu geben. Während Miggi auf dem ersten Hof schlecht behandelt wird, fühlt er sich bei seiner zweiten Hütestelle fast wie zuhause. Doch der Krieg hält auch im Alltag der Bauern Einzug, und die Lage auf dem Hof eskaliert, als 1945 die Franzosen im Schwarzwald einmarschieren ...

 

Noch sind viele ältere Landwirte und Dorfbewohnerinnen unter uns, die bis in die 1950er-Jahre Vieh gehütet haben und davon berichten können. Mit dem Roman will der Badische Landwirtschafts-Verlag diesen Menschen eine Stimme geben – ohne zu beschönigen oder zu verklären. Badische Bauern Zeitung, 12.5.2016

Ob Kalte Weide ein Heimatroman sei, wurde bei der Vorstellung gefragt. Die Antwort darauf ist unwichtig. Der Roman schockiert: Dass noch vor weniger als 75 Jahren Kinder im Schwarzwald ihre frierenden Füße in frischen Kuhfladen wärmten, ist heute nahezu unfassbar. Der Sonntag in Freiburg, 5.6.2016

Autorin des Romans ist die Kulturwissenschaftlerin Julia Heinecke aus Freiburg, die zu diesem Thema bereits eine Zeitzeugenbefragung gemacht hat. Sie hat ehemalige Hütekinder, vorwiegend aus dem Raum Furtwangen, interviewt. Deren Erfahrungen hat sie nun gebündelt und auf berührende Weise in diesem Roman zusammengefasst. Der Dreisamtäler, 15.6.2016

Der erste (!) Roman der Autorin ist gelungen. Die schlichte, schnörkellose Sprache entspricht der Mentalität der Schwarzwälder Landbevölkerung, die einfühlsam und treffend charakterisiert wird. Die harte Arbeit, die Unbilden des Wetters, die immerzu knappe Subsistenzwirtschaft und der zeitweise Mangel an Lebensmitteln werden deutlich. Die Ortenau. Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden. 97/2017, S. 462 f.

Kalte Weide

Ein Hirtenbub im Schwarzwald

Der Roman zum Fachbuch: Auf der Grundlage der 2010 mit ehemaligen Hütekindern aus dem Raum Furtwangen geführten Interviews entstand die Hauptfigur Miggi. Auch die Handlung an sich in Zeiten des Krieges und der Not ist eng an wahre Erlebnisse angelehnt.

Badischer Landwirtschaftsverlag
Freiburg
Erscheinungsjahr 2016
6. Auflage 2021
ISBN 978-3-9818089-0-2
Hardcover, 272 Seiten
13,90 Euro



Stimmen zu Kalte Weide

Heimatkundliche Sachbücher

Julia Heinecke Kontakt

Zwischen Viehhüten und Hirtenschule

Schwarzwälder Hütekinder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Ein Projekt gemeinsam mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen.

Auf der Grundlage von Interviews mit ehemaligen Hütekindern aus dem Raum Furtwangen entstand dieses informative Fachbuch, das nicht nur die biografischen Erlebnisse der Befragten wiedergibt, sondern in historischen Quellen auch den rechtlichen Rahmenbedingungen nachgeht.

„... ein ebenso spannendes wie wichtiges Buch ... Die Freiburger Volkskundlerin Julia Heinecke hat sich die immense Arbeit gemacht, die Erzählungen der ehemaligen Hirtenbuben und -mädchen aufzuzeichnen, die Tonbandaufnahmen zu Papier zu bringen und für das Buch zu systematisieren.“ Schwarzwälder Bote, 10.12.2010

„Es entstand ein überaus lesenswertes Buch, in dem Leben und Arbeit der Hirtenbuben und -mädchen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.“ Südkurier, 10.12.2010

Zwischen Viehhüten und Hirtenschule

Schwarzwälder Hütekinder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Sachbuch

Hrsg. vom Geschichts- und Heimatverein Furtwangen
Erscheinungsjahr 2010
2. Auflage 2012
ISBN: 978-3-00-033175-6
Hardcover, 175 Seiten
14,80 Euro

Bestellen

Julia Heinecke Kontakt

Im Lade’ ufgwase’

Einblicke in 80 Jahre Einzelhandel in Furtwangen

Das zweite Projekt gemeinsam mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen.

Im Rahmen der Ausstellung zum Furtwanger Einzelhandel 2012 entstand dieses Buch, das die Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ aufleben lässt, als noch in der Stadt und nicht auf der grünen Wiese eingekauft wurde.

Zum zweiten Mal bewährte sich die Zusammenarbeit mit der Autorin Julia Heinecke, die schon das Hirtenbubenbuch schrieb. […]  Julia Heinecke hatte acht Geschäftsleute interviewt und Hintergründe recherchiert. „Ich habe Furtwangen durch viele Gespräche noch besser kennen gelernt“, sagte sie im Rückblick auf eine erfreuliche Zusammenarbeit mit dem engagierten Verein. So entstand ein ungewöhnliches Heimatbuch. Deutlich wird, wie eng Geschäfts- und Familiengeschichte verwoben sind, daher auch der Buchtitel. Die Autorin beleuchtet ferner Aspekte wie Warenbeschaffung, das Verhältnis zu den Kunden, die Situation der Angestellten und die Probleme bei der Geschäftsübergabe an die nächste Generation. Südkurier, 19.12.2012

Aufmachung und Bebilderung sind ansprechend und das Dokument trüber und heiterer Zeiten sollte in jedem Furtwanger Haushalt heimisch werden. Schwarzwälder Bote, 19.12.2012

 

Im Lade’ ufgwase’

Einblicke in 80 Jahre Furtwanger Einzelhandel

Sachbuch

Hrsg. vom Geschichts- und Heimatverein Furtwangen
Furtwangen 2012
ISBN 978-3-00-040664-5
Hardcover, 144 Seiten
14,80 Euro

Bestellen

Publikationen

Buch- und Zeitschriftenbeiträge

2020 Von der Kuhweide ins Klassenzimmer: Hütekinder im Schwarzwald in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Morgenstern, A./Scherb, U. (Hrsg.): Leben am Rand?! Geschichten aus Südbaden. Reihe Lebenswelten im ländlichen Raum. Historische Erkundungen in Mittel- und Südbaden, Band 6, S. 15–30.

2018 Kinderarbeit statt Weidezaun. In: Der Schwarzwald 3/2018, S. 12–13.

2018 „Das Haus hielt aus Gewohnheit“ sowie „Da steckt noch manches drin“. In: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof: Schlössle-Post, Gutach, S. 4.

2012 Willkommen im Club der 400er!; Über das Alter des Vogtsbauerhofs; Dendrochrono... was???; Zur Geschichte des Vogtsbauernhofs und seiner Bewohner; Die Umwandlung des Vogtsbauernhofs in ein Museum. Alle Beiträge in: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof: 400 Jahre Vogtsbauernhof. Gutach, S. 21–26 und 29–33.

2009 Als man morgens Suppe aß. Wie sich die bäuerliche Esskultur in Südbaden im Laufe der Zeit gewandelt hat. In: Badische Bauern Zeitung, Nr. 40, S. 4–5.

2009 „Was zum Kuckuck?!“ Kuckucksmappe. Die Info-, Spiel und Bastelmappe für kleine und große Kinder. Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, Gutach.

2007 Im richtigen Leben. Schwarzwaldmädel kommen zu Wort. In: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof: Schwarzwaldmädel. Ansichten einer Bilderbuchschönheit. Gutach, S. 72–97.

Kontakt

Julia Heinecke
Ich freue mich ...
über Ihre Rückmeldung zu meinen bisher erschienenen Büchern, über spannende Geschichten, die Sie mir für einen Roman vorschlagen, oder wenn Sie einen Termin für eine individuelle Lesung in Ihren Räumlichkeiten vereinbaren möchten.

Kontakt

Julia Heinecke Kontakt
Ich freue mich …
über Ihre Rückmeldung zu meinen bisher erschienenen Büchern, über spannende Geschichten, die Sie mir für einen Roman vorschlagen, oder wenn Sie einen Termin für eine individuelle Lesung in Ihren Räumlichkeiten vereinbaren möchten.

Julia Heinecke M. A.

Pochgasse 9 a

79104 Freiburg

+49 (0)761 3846975

info@julia-heinecke.de

Hier finden Sie mich auch im Netz

Facebook

Xing

 

 

Impressum | Datenschutz

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.